Waldcoaching

Anhand der Reflexionsschleife verarbeiten Sie Ihr Erlerntes und können sich dadurch weiterentwickeln. Wie sieht das konkret aus?

1) Fakten:           Indem Sie eine Theorie respektive ein Modell mittels eines Waldbildes verinnerlichen, öffnen Sie sich Ihren Zugang zu Ihrem Innern respektive zu Ihrem Unbewussten. Die Waldbilder bilden eine Brücke zwischen Ihren Gefühlen und Ihren Worten. So können Sie anhand der Waldbilder Ihre Gefühle beschreiben.

 2) Hypothese: Basierend auf Ihrer ausgewählten Theorie respektive Modell formulieren Sie eine Hypothese. Denken Sie zum Beispiel an das Eisbergmodell. Sie befinden sich nun in einem völlig entspannten Zustand im Wald. Ihre Wahrnehmung richtet sich auf einen Baum vor Ihnen. Sie erkennen, wie die Blätter jetzt im Frühling sich aus den Knospen entfalten. Was veranlasst dies? Woher kommt diese Ressource, die bewirkt, dass sich ein Blatt vollständig entfalten kann? Richten Sie Ihr Augenmerk auf sich selbst. Was stellen die Blätter in Ihrer Entwicklung dar? Wie sieht Ihr vollständig entfaltetes Blatt aus? Beschreiben Sie es! Wie können Sie nun Ihre Entwicklung weiter zum Entfalten bringen? Auf welche Ressourcen greifen Sie zurück? Welche verborgenen Elemente (wie Gefühle, Motive und Werte) sind es im Konkreten?

 3) Interventionen: Legen Sie nun anhand Ihres Blattes Ihr Entwicklungsziel fest. Greifen Sie dabei auf die Form, Farbe und Konsistenz Ihres Blattes und auf die verschiedenen Etappen des sich Entfaltens zurück. Welche Bedürfnisse respektive Motive erfüllen Sie sich? Welche Ihrer Werte nutzen Sie dabei? Und wie gehen Sie vor, um Ihr Entwicklungsziel zu erreichen?

 4) Wirkung: Wie fühlen Sie sich, nachdem Sie Ihr Entwicklungsziel anhand der Metapher eines Blattes verdeutlicht haben? Was hat es in Ihnen bewirkt? Wie können Sie diese Wirkung während des Entwicklungsprozess bewusst wahrnehmen? Wenn immer Sie ein Blatt wahrnehmen, das Ihrer Beschreibung entspricht, kann Ihr Unbewusstes aktiviert werden. So beginnen Sie automatisch zu erkennen, wo Sie in Ihrem Entwicklungsprozess stehen, was Sie bereits erlernt haben und wie Sie weiter vorgehen möchten.

 

            Abbildung: Reflexionsschleife in Bild und Text